Autoren · Autorenvorstellung · Selfpublisher

Senta Richter im Interview

Tag 17 unseres Autorenmonats gehört der lieben Senta Richter

11218820_1656598574623335_9112523443436508937_n

  1. Name, Alter ?

Ich heiße Senta Richter und bin 28 Jahre alt.

  1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

    Ich habe Bücher und Geschichten immer schon geliebt und davon geträumt, Autorin zu werden. Als ich schreiben konnte, habe ich sofort angefangen, kleine Abenteuergeschichten zu verfassen. Als Teenager habe ich FanFictions und Kurzgeschichten geschrieben, doch irgendwann hat mir das nicht mehr gereicht. Ich wollte ein komplettes, eigenes Buch schreiben und habe das schließlich mit “OPUS – Die Begegnung” geschafft, was mich sehr glücklich und stolz macht ❤

  2. Woher kommen die Ideen für ein neues Buch?

    Mich inspirieren vor allem andere Bücher. Zum Beispiel überlege ich mir oft, wie ein Roman alternativ ausgehen könnte oder was passieren würde, wenn eine bestimmte Figur viel mehr im Mittelpunkt stände. Daraus entwickele ich dann eine eigene Geschichte. Gleichzeitig bieten aber auch alltägliche Situationen genug Stoff und Inspiration.

    Mein Buch „OPUS – Die Begegnung“ habe ich zum Beispiel geschrieben, weil ich gerne spannende, dystopische Jugendbücher lese, mir aber in jeder Dystopie irgendwas gefehlt hat. Diese persönliche „Lücke“ habe ich mit einem eigenen Buch zu schließen versucht 🙂

  3. Wie lange brauchst du für ein Buch?

    An „OPUS – Die Begegnung“ habe ich insgesamt 2 Jahre geschrieben, wobei ich zu der Zeit Vollzeit gearbeitet habe und nur abends und am Wochenende Zeit dafür hatte.

    Die Fortsetzung „OPUS – Der Verrat“ soll in diesem Sommer erscheinen. Dafür habe ich ca. 9 Monate gebraucht, was aber vor allem daran lag, dass ich mehr Zeit zum Schreiben hatte.

    Weil ich ziemlich perfektionistisch veranlagt bin, könnte ich aber gut und gerne fünf Jahre an einem Buch schreiben 😀 Bei der Überarbeitung stelle ich jeden Satz gefühlt 10 mal um, und dann gefällt er mir doch nicht. Vor allem beim ersten Buch ist es mir schwer gefallen, irgendwann zu sagen: „Okay, jetzt ist es fertig.“

  4. Wo schreibst du am liebsten?

    Am liebsten schreibe ich draußen in der Sonne 🙂 Sommer- oder Frühlingswetter motiviert mich total.

  5. Wie kommst du zu deinen Covers? Hast du da immer ein Bild vor Augen und bastelst dann bis es passt oder ist das eher Zufall?

    Ich habe immer eine klare Vorstellung, wie das Cover aussehen soll. Für „OPUS – Die Begegnung“ und auch „OPUS – Der Verrat“ habe ich nach passenden Bildern gesucht und dann einen Entwurf erstellt. Meine tolle Coverdesignerin Mia Bernauer hat das endgültige Cover gestaltet. Ich bin immer noch begeistert, wie schön es geworden ist 🙂

Auch bei „OPUS – Der Verrat“ hatte viele Ideen. Ich freue mich schon sehr auf die Umsetzung meiner Designerin und darauf, euch das Cover zu zeigen.

Ich finde, dass das Cover ein wichtiger Bestandteil eines Buches ist, weswegen man hier nichts dem Zufall überlassen sollte 😉

  1. Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale/Tagesabläufe?

Ich schreibe meistens morgens bzw. vormittags. Während der Laptop hochfährt, koche ich mir immer einen grünen Tee und lege mir ein bisschen “Brainfood” zur Seite (Schokolade, Kekse usw.). Dann kann’s losgehen 🙂

  1. Was liest du am liebsten und liest du auch dein eigenes Buch?

    Ich lese am liebsten Jugendbücher, egal ob realistisch oder fantastisch, und auch super gerne Dystopien. Eine meiner LieblingsautorInnen ist Ursula Poznanski. Sie hat einen tollen, spannenden Schreibstil und ist mein größtes Vorbild.

Mein Buch „OPUS – Die Begegnung“ habe ich sehr oft gelesen, aber seit der Veröffentlichung kein Mal, da mir sofort zwanzig Stellen auffallen würden, die ich doch lieber anders geschrieben hätte 😀 Davon abgesehen hab ich mein Buch aber vorher so oft gelesen, dass ich es fast auswendig kann, was irgendwie gruselig ist, denn immerhin ist es über 400 Seiten lang.

  1. Wenn du dein Leben noch einmal von vorne beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?

    Ich würde nichts anders machen, außer vielleicht früher ein eigenes Buch zu schreiben. Aber ich bin auch jetzt super zufrieden und liebe mein Leben.

  2. Würdest du gerne in einer anderen Welt leben? Vielleicht sogar in der Welt aus deinen Büchern? (falls das Buch in einer anderen Welt spielt)

In der Welt von „OPUS“, in Abels Welt, würde ich nicht leben wollen, aber zum Beispiel gerne im Harry Potter-Kosmos 🙂

  1. Beschreibe dich in 3 Worten:

Aktiv, direkt, humorvoll 🙂

  1. Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und würdest du auch mal gerne im realen Leben kennenlernen?

    Mein geheimer Liebling ist Leo, der Bruder meiner Hauptfigur Mila. Er ist ein aufgedrehter, witziger Typ, mit dem man bestimmt eine Menge Spaß haben kann, der aber gleichzeitig immer auf seine Familie und Freunde aufpassen würde. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, Szenen mit ihm zu schreiben, und ich freue mich total, dass er auch bei den LeserInnen so gut ankommt.

  2. Dein Lebensmotto oder Lieblings Zitat?

    Mein Lieblingszitat ist auf jeden Fall „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“ von Albert Einstein. Ein richtiges Lebensmotto habe ich nicht, außer vielleicht: „Jetzt ist der richtige Augenblick anzufangen.“

zu ihrer Facebook Seite

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s