Autoren · Autorenvorstellung · Selfpublisher

An Lin im Interview

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  1. Name, Alter ?
    Ich heiße An Lin und bin 31 Jahre alt.

  2. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
    Zum Schreiben gekommen bin ich durch die kreativen Aufsätze, die man in der Grundschule im Deutschunterricht schreiben sollte. Das hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht. Bald darauf habe ich ganz eigene Geschichten entwickelt, dann habe ich mein erstes Magazin entwickelt und Gedichte verfasst. Letztendlich bin ich so dazu gekommen, Romane zu schreiben.

  3. Woher kommen die Ideen für ein neues Buch?
    Meistens habe ich plötzlich eine erste Szene mitten aus der Handlung im Kopf, die sich entwickelt, während ich gute Musik höre.

  4. Wie lange brauchst du für ein Buch?
    Im Schnitt schaffe ich 150 Normseiten pro Monat. Aktuell ist es etwas weniger, da in dem Verlag, in dem ich arbeite, viel los ist.

  5. Wo schreibst du am liebsten?
    Je nach Wetterlage schreibe ich gerne in meinem Arbeitszimmer oder auf dem Nordbalkon davor. Mein verrücktester Ort war bisher glaube die Rückbank in einem fahrenden Auto.

  6. Wie kommst du zu deinen Covers? Hast du da immer ein Bild vor Augen und bastelst dann bis es passt oder ist das eher Zufall?
    Das ist ganz unterschiedlich. Mal habe ich sofort eine konkrete Idee und mal tue ich mich echt schwer damit, das finale Cover zu entwickeln. Außerdem variiert es, ob ich das Cover selbst mache oder es in Auftrag gebe. Zwar habe ich Mediengestaltung gelernt, aber ich möchte da auch gerne mal unterschiedliche Stile ausprobieren und andere Designer unterstützen.

  7. Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale/Tagesabläufe?
    Ja, ich brauche beim Schreiben unbedingt Kaffee, eher dunkles Licht und epische Musik!

  8. Was liest du am liebsten und liest du auch dein eigenes Buch?
    Mein Lieblingsbuch ist „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen. Eine spannende Liebesgeschichte, gepaart mit einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert und dennoch dem zeitlosen Thema, dass man sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen darf! Gibt es etwas Besseres?
    Meine eigenen Bücher lese ich natürlich beim Überarbeiten noch mindestens einmal komplett. Einige meiner eigenen Romane lese ich auch noch einmal, wenn viel Zeit vergangen ist und es mir so vorkommt, als hätte sie jemand anderes geschrieben, weil ich mich nicht mehr an alle Details erinnern kann. Da ich das schreibe, was ich auch privat gerne lesen würde, bringt das dann richtig Spaß und ich kann sogar über meine eigenen Witze lachen!

  9. Wenn du dein Leben noch einmal von vorne beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?
    Das ist eine schwierige Frage. Im ersten Moment könnte ich vielleicht sagen: Klar, wenn ich die Chance dazu hätte, würde ich so einige Fehler nicht begehen, die ich gemacht habe. Aber wäre das wirklich so gut? Ich weiß ja erst dadurch, dass ich sie gemacht habe, dass es wirklich Fehler gewesen sind. Und wäre ich ohne sie wirklich der Mensch, der ich heute bin? Hätte ich einen so wundervollen Mann und meinen Traumjob dann wirklich bekommen, wenn ich vorher irgendetwas anders gemacht hätte? Ich glaube, diese Was-wäre-wenn-Fragen sind auf längere Sicht nicht sehr produktiv. Man sollte für seine Fehler dankbar sein, denn sie definieren einen mit.

  10. Würdest du gerne in einer anderen Welt leben? Vielleicht sogar in der Welt aus deinen Büchern?
    Noch so eine schwierige Frage. Auch hier würde ich sagen, dass es einem nicht helfen kann, wenn man sich „wegwünscht“. Möchtest du deine Welt anders haben, dann ändere sie!

  11. Beschreibe dich in 3 Worten:
    Schreibverrückt, lesesüchtig und kaffeeverliebt!

  12. Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und würdest du auch mal gerne im realen Leben kennenlernen?
    Ich mag Yuna aus „Geliebter Samurai“ sehr gerne. Sie ist selbstkritisch und engagiert, aber auch noch unerfahren. Und sie fühlt sich zwischen ihrer analytischen und ihrer emotionalen Seite hin- und hergerissen. Wir sind ungefähr gleich alt, und doch sieht sie die Welt etwas anders als ich. Mit ihr würde ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen und plaudern.

  13. Dein Lebensmotto oder Lieblings Zitat?
    „Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben.“ Eine wirklich schöne Lebensweisheit, die ich nicht nur für meine Joggingeinheiten hilfreich finde. Man kann sie auf alles übertragen: Gib dir dein eigenes Tempo an, vergleich dich mit niemandem, lebe DEIN Leben, aber pack deine Ziele und Träume an!

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