Autoren · Autorenvorstellung

Autorenmonat – Ela Feyh im Interview

Heute darf ich euch die liebe Ela Feyh vorstellen… 🙂 Ein wenig was habt ihr ja vielleicht schon durch uns von ihr gehört… im Herbst letzten Jahres waren wir Teil ihrer Blog-Tour zu Sylnen… 😀
Umso mehr freue ich mich, dass wir heute mit ihr den Tag der Veröffentlichung ihres Buches Seelenaura feiern dürfen!! 😀 😀 😀
Aber erstmal kommen wir zu ihrem Interview….
 
1. Name, Alter
Ela Feyh, 26 Jahre jung 😉
 
2. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich habe ich schon immer geschrieben. Angefangen habe ich mit kleinen Geschichten in der Grundschule, aber so richtig zum Schreiben kam ich mit meinem Roman Sylnen – Der gefallene Krieger. Erst da packte mich die Schreibwut, überschwemmten mich Ideen, sodass ich teilweise aus dem Schreiben gar nicht mehr hinauskam.
 
3. Woher kommen die Ideen für ein neues Buch?
Eigentlich können sie durch alles hervorgerufen werden. Durch eine ungewöhnliche Wolkenformation (manchmal sehen die aus wie Tiere oder Städte, oder ich sehe eine Schlacht in ihnen, wenn verschiedenen Wolken übereinander liegen oder sich gerade auflösen), ein Spaziergang am See, in dem sich Büsche spiegeln oder die Wolken (ich scheine eine Wolkenaffinität zu haben 😉 ), durch ein Gespräch oder einfach unter der Dusche. 😉 Das Prasseln und der erzwungene Moment der Ruhe sind manchmal wirklich sehr inspirierend!
Am häufigsten regen aber Filme und andere Bücher meine Fantasie an. Ich finde immer etwas, was mir nicht logisch erscheint, dass ich vertiefter betrachtet haben möchte, oder wo ich denke, die Stelle ist so schön, da möchte ich noch länger verweilen. Dies sind die Momente, in denen ich zu Stift und Zettel greife, um meine Ideen zu notieren.
 
4. Wie lange brauchst du für ein Buch?
Ich gehe mal davon aus, das du nur wissen möchtest, wie lange ich brauche, um es zu schreiben. Die Bearbeitungszeit lasse ich jetzt mal außen vor. 😉
Es kommt ein wenig auf das Buch an. Ich zähle zu den sogenannten Discovery Writern, die ihre Geschichte beim Schreiben entdecken. Bei Sylnen zum Beispiel wusste ich nur, wohin es geht, aber nicht, was passiert. Wenn die Ideen alle auf mich einstürzen (wie meist bei Sylnen) kann ich den Rohentwurf für das Buch innerhalb von 3 bis 4 Monaten niederschreiben. Dabei muss ich anmerken, dass ich keine „dünnen“ Bücher schreiben kann. Unter 400 Seiten schaff ich nicht. Meist werden es 500 bis 600 Buchseiten.
Es gibt allerdings auch Projekte, die ich halbwegs plane. Was meine Inspiration wirklich deutlich hemmt. In diesem Fall brauche ich meist ein wenig länger, um ein Buch fertig zu bringen.
 
5. Wo schreibst du am liebsten?
Auf dem Sofa! Da ist es gemütlich und ich kann mit meiner Katze kuscheln bzw. sie mit mir. Wenn ich lange auf einem Stuhl hinter einem Tisch sitze und sie nicht zu mir auf den Schoß kann, dreht sie durch. 😉
Außerdem brauche ich Abwechslung in meiner Schreibposition, das habe ich nicht auf einem Stuhl. Auf einer ebenen Fläche kann ich zwischen Schneidersitz, schräger Haltung, oder ausgestreckten Beinen und angelehntem Oberköper wechseln. Oder ich schreibe gleich auf dem Rücken liegend und meinen Kopf angelehnt. Geht auch gut. 😉
 
6. Wie kommst du zu deinen Covern? Hast du da immer ein Bild vor Augen und bastelst dann bis es passt oder ist das eher Zufall?
Ich mache es immer ein wenig vom Titel abhängig. Bei Feuerhelix musste also eine Helix vorkommen, bei Seelenaura hatte ich allerdings schon zu Beginn eine Vorstellung, wie das Cover aussehen sollte. Bei Sylnen genauso. Viele Details ergeben sich jedoch erst, wenn ich am Cover arbeite.
 
7. Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale/Tagesabläufe?
Ich schreibe oder bearbeite immer direkt nach dem Aufstehen. Da bin ich am kreativsten und mein Magen ist noch nicht beschäftigt, sich mit dem Frühstück oder einer anderen Mahlzeit auseinanderzusetzen. Früh morgens gibt es nur eine Tasse Tee, Musik und den Text. Erst im Laufe des Vormittags esse ich dann.
Da ich Nachmittags arbeite, kann ich dieses Prinzip zum Glück umsetzen. Früher bin ich tatsächlich eine Stunde früher aufgestanden, um schon einmal ein wenig zu schreiben. =)
 
8. Was liest du am liebsten und liest du auch dein eigenes Buch?
Ich bin ein totaler Fantasy-Fan! Je abstruser, fantastischer, desto besser! Am liebsten würde ich selber in solch einer Welt leben, mit Magie, Elfen, komischen Gewächsen und so weiter.
Und ja, ich lese meine eigenen Bücher. =) Deswegen schreibe ich sie auch – Weil ich eine Geschichte im Kopf habe, die ich selbst einmal lesen möchte. =)
 
9. Wenn du dein Leben noch einmal von vorne beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?
Ehrlich gesagt? Nichts! Ich bin glücklich und dankbar für jede Erfahrung, die ich bisher sammeln durfte. Denn genau diese, ob positiv oder negativ, ermöglichen dem Autor erst, etwas zu schreiben. Wenn alles glatt läuft, was soll er da zu Papier bringen? Mir würde der Bezug zu vielen Dingen fehlen. Und das merkt ein Leser. =)
 
10. Würdest du gerne in einer anderen Welt leben? Vielleicht sogar in der Welt aus deinen Büchern? (falls das Buch in einer anderen Welt spielt)
Oh JAA! Crailsmur, ich KOMME!!!
 
11. Beschreibe dich in 3 Worten:
Das geht doch gar nicht! Das ist fast so, als würdest du sagen: In welche Schublade würdest du dich stecken … Ich versuche es dennoch einmal; Schreibverrückte lebenslustige Kräuterhexe
 
12. Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und würdest du auch mal gerne im realen Leben kennenlernen?
Hmm … jeder meiner Protagonisten ist mir in irgendeiner Art ans Herz gewachsen, und einige möchte ich eher nicht treffen. Zeus zum Beispiel, oder Harlin. Der würde mich bestimmt in den Wahnsinn treiben und das schafft meine Katze schon sehr gut. Ich würde jedoch gern einmal Fiona begegnen und Enerem. Dem Divinkater könnte ich dann einmal gehörig die Leviten lesen. 😉
 
13. Dein Lebensmotto oder Lieblingszitat?
„Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche.“
Ich bekenne mich als absoluter Moers Fan 😉
 
14. Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er heißen?
Versuche nie Sinn im Chaos zu finden – mein Leben erscheint mir sehr häufig genau so und ich habe es auch aufgegeben, da irgendwas rein zu interpretieren. Das macht nur Kopfschmerzen und bringt mich auch nicht weiter …
 
Wer noch mehr über die liebe Ela Feyh wissen möchte, darf gerne mal auf ihrer Facebook-Seite vorbeischauen… 😉
Später stelle ich euch noch ihre Bücher vor.. und es gibt sogar einen exklusiven Auszug aus ihrem neuen Buch!
Also bleibt dran… 😉 😀
 
Eure Hermine
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