Autoren · Autorenvorstellung · Selfpublisher

Maddie Holmes im Interview

12795482_611752855651696_1823369218247777551_n.jpg

Am heutigen Tag 26 unseres Autorenmonats besucht und die liebe Maddie Holmes

  1. Name, Alter ?

Maddie Holmes (Simone Olmesdahl), 31 Jahre (und wieder starre ich auf diese Zahl und frage mich, ab welchem Alter man sich eigentlich erwachsen fühlt? Manchmal glaube ich, ich bin einfach ein Kind geblieben)

  1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Die meisten Autoren haben richtig coole Antworten auf diese Frage. Sie reden von Berufung und davon, dass sie schon immer Schreiben wollten. Bei mir war das nicht so. Ich hab nicht mal besonders viel gelesen damals. Hin und wieder mal ein Buch, aber höchstens eins im Monat (wenn überhaupt). Der Grund, warum ich angefangen habe zu schreiben, war tatsächlich Langeweile. Ich saß im Nachtdienst, habe als Pflegekraft in einer Behinderteneinrichtung gearbeitet und musste mich irgendwie beschäftigen, damit mir nicht die Augen zufallen. Wir hatten dauernd Leerlauf zwischen unseren Runden, weil die Bewohner natürlich geschlafen haben. Es lief nichts im Fernsehen, ich habe irgendwie habe auf einem Block herumgekritzelt und mir einfach eine Geschichte zurechtgesponnen. Das war dann sogar mein Erstlingswerk, das ich auch auf Anhieb bei einem Verlag unterbringen konnte – etwa sechs Monate nach der ersten Kritzelei.

  1. Woher kommen die Ideen für ein neues Buch?

Die sind einfach da. Ich bin ein ziemlich fantasievoller Mensch und ich gehe mit offenen Augen durchs Leben. Wann und wie davon was hängen bleibt, kann ich nicht sagen. Mein Kopf ist einfach voll mit Geschichten. Vielleicht bin ich einfach ein Träumer, der mit der Realität nicht so viel anfangen kann.

  1. Wie lange brauchst du für ein Buch?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich schreibe etwa zwei bis drei Bücher im Jahr, je nach Umfang.

  1. Wo schreibst du am liebsten?

In der Küche, nahe der Kaffeemaschine. Ich trinke bestimmt zwei Liter Kaffee am Tag, während ich schreibe. Ich merke das nicht mal. Ich merke nur, wenn kein Kaffee da ist. Dann kann ich nicht schreiben. Ach ja: Und ich schreibe am liebsten im Schlafanzug oder Joggingdress. Es muss bequem sein!

  1. Wie kommst du zu deinen Covers? Hast du da immer ein Bild vor Augen und bastelst dann bis es passt oder ist das eher Zufall?

Ich bekomme meine Cover vom Verlag und bin auch froh, das den Profis überlassen zu können. Im Moment schreibe ich für Romance Edition und die arbeiten mit den Sturmmöwen zusammen. Die wunderbare Rebecca Wild, die die Cover für den Verlag entwirft, hat mich noch nie enttäuscht. Im Gegenteil. Ich habe der Frau sogar schon mal indirekt einen Heiratsantrag gemacht, weil ich sie dermaßen gut finde!

  1. Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale/Tagesabläufe?

Ich würde den Ablauf eher als Alltag bezeichnen. Ich stehe jeden Morgen sehr früh auf, um halb fünf, unabhängig davon, ob wir gerade Wochenende oder Mittwoch haben. Dann werfe ich mir ein paar Sachen über den Pyjama, putze die Zähne und gehe erstmal eine große Runde mit meinen Hunden raus. So gegen sechs sind wir zurück, dann bekommen sie ihr Fressen und danach kann ich endlich ins Manuskript. Ich schreibe dann bis mittags, kümmere mich nachmittags um den Rest und tauche dann abends noch mal in meine Story ab.

  1. Was liest du am liebsten und liest du auch dein eigenes Buch?

Meine eigenen Bücher lese ich nicht. Bis aus einer Story ein Buch wird, habe ich sie mindestens 2x vor dem Lektorat, 2x nach dem Lektorat und noch einmal in der Endfassung gelesen und überarbeitet. Ein sechstes Mal möchte ich das nun wirklich nicht tun. *gg*

Ich greife dann lieber zu einem guten Thriller oder einem schönen Liebesroman. Ich bin totaler Fan von Nicholas Sparks, ich liebe Preston und Child, ich lese Kollegen und Kolleginnen, die ich kenne und mit denen ich mich auch so hin und wieder austausche. Auf mehr als zwei bis drei Bücher im Monat komme ich allerdings nicht.

  1. Wenn du dein Leben noch einmal von vorne beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?

Ein paar Kleinigkeiten sicherlich. Aber im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden mit meinem Leben und möchte auch die meisten Erinnerungen nicht missen.

  1. Würdest du gerne in einer anderen Welt leben? Vielleicht sogar in der Welt aus deinen Büchern? (falls das Buch in einer anderen Welt spielt)

Ja, ich möchte gern nach Hogwarts. Ich kann mich echt nur schwer mit der Tatsache anfreunden, dass ich einfach bloß ein Muggel bin!

  1. Beschreibe dich in 3 Worten:

Chaotisch!!! Verträumt!!! Besserwisserisch!!!

  1. Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und würdest du auch mal gerne im realen Leben kennenlernen?

Oh, das ist sehr schwer zu beantworten. Also wenn ich ganz angestrengt nachdenke, dann sind da eigentlich zwei Figuren. Zum einen ist da der Antagonist aus meiner Erstlingsreihe, Joshua. Der Typ ist ein totaler Soziopath, aber ich hatte viel Spaß dabei, seine Szenen zu schreiben und ich mag ihn sogar lieber als die Protagonisten der Story (mir haben auch ganz viele Leser gesagt, dass sie ähnlich empfinden). Und dann ist da Colin aus Riverside. Eigentlich hat er dort nur eine Nebenrolle, aber er ist die Typ Mensch, die jeder im Leben zum Freund haben sollte. Loyal und ehrlich und lustig. Ja, den würde ich gern treffen!

  1. Dein Lebensmotto oder Lieblings Zitat?

Anyone who lives within their means suffers from a lack of imagination.“ (Oscar Wilde)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s