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Ein bisschen mehr als Liebe – Sarah Saxx

Ein bisschen mehr als Liebe“ – Band 1 der Greenwater Hill Love Stories (alle Bücher dieser Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden).

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Über das Buch:

Für die lebensfrohe Louise Foley beginnt ein aufregendes neues Kapitel: Die erste Arbeitsstelle nach ihrem Wirtschaftsstudium verschlägt sie in das verschlafene Städtchen Greenwater Hill, dem sie zu mehr Wirtschaftswachstum und Einwohner verhelfen soll. Als sie dort dem charismatischen Noah Baker begegnet, der ihr als Möbelpacker aushilft, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick – mit Funkenflug, Schmetterlingen im Bauch und allem, was dazu gehört.
Doch dann erhält Noah das Jobangebot seiner Träume. Würde er es annehmen, wären Louise und Noah Hunderte von Meilen voneinander getrennt – was zu einer Zerreißprobe für die junge Beziehung werden könnte. Aber wofür entscheidet man sich in so einer Situation? Für die Karriere oder doch für die Liebe seines Lebens?

Vier Leseproben aus „Ein bisschen mehr als Liebe“ – ihr könnt entweder alle oder nur eine verwenden, ganz wie ihr wollt:

Kapitel 1 – Louise:

»Kommen Sie mal rauf! Wir müssen das Bett auf die Laderampe stellen.«
Er streckte mir die Hand entgegen. Ich griff danach, stellte meinen Fuß auf das kleine Trittbrett und drückte mich vom Boden weg. Gleichzeitig zog er mich hoch, und als wäre ich federleicht, flog ich förmlich nach oben.
Den Schwung hatten wir aber beide unterschätzt, denn ich landete in seinen Armen. Die Situation hätte mir peinlich sein sollen, aber ich unterdrückte dieses Gefühl noch für einen Moment. Ich genoss es wirklich, an seiner starken Brust zu liegen, seine Hände auf meinem Rücken und das schnelle Klopfen seines Herzens unter meinen Fingern zu spüren.
Unsere Augen hielten aneinander fest, so wie wir uns in den Armen lagen.
»Alles in Ordnung?«, fragte er leise und mit rauer Stimme.
Alles, was mir einfiel, was ich darauf hätte sagen können, hätte mich aus dieser Umarmung gezogen. Aber ich wollte das nicht. Also nickte ich nur und genoss es, wie die Wärme seines Körpers über meine Handflächen in mich zu fließen schien und wie sein Atem, der leicht nach Minze roch, meine Wangen streifte.
»Dann … lass uns anfangen«, entschied er und ließ mich langsam los.

Kapitel 2 – Noah:

Meine Stimme war rau, doch diesmal flüchtete ich nicht mehr. Ich konnte mich nicht länger zusammenreißen. Ich setzte alles auf eine Karte – und wenn es bedeutete, dass ich mit dem nächsten Schritt meinen Arbeitsplatz verlieren könnte. Denn ich legte meine Hände an Louises Wangen, sah ihr noch einmal tief in die Augen, um darin nach Widerstand zu suchen, den ich nicht entdecken konnte … und dann senkte ich meinen Kopf, bis meine Lippen auf ihren lagen.
Einen Moment verharrte ich, rechnete immer noch mit Protest von ihrer Seite. Mit einer Ohrfeige oder einer Szene, die die Aufmerksamkeit von ganz Greenwater Hill auf dieses kleine Haus richten würde.
Aber insgeheim hoffte ich auf das Gegenteil.
Und ich hatte Glück: Seufzend schloss sie die Lider, legte ihre Hände auf meinen Rücken und presste sich an meinen Körper.
Ihr Mund war so weich und schmeckte so süß. Süßer als der letzte Tropfen Kaffee, in dem sich der Zucker gelöst hatte.
Als sie ihre Lippen öffnete und ihre warme Zunge über meine rieb, war es um mich geschehen. Ich stöhnte leise auf, vergrub meine Hände in ihren blonden Locken. Ich war verloren, war Gefangener meiner eigenen Hormone, die ich den ganzen Tag versucht hatte, im Zaum zu halten.
Scheiß auf den Job, scheiß auf alles …! Ich wollte nur, dass dieser Kuss nie endete. Ich war so verrückt nach dieser Frau, ich hätte sogar mein Haus verspielt nur für diese eine zärtliche Berührung.

Kapitel 5 – Louise:

»Echt jetzt?«, sagte ich überrascht. »Du siehst heiß aus, bist stark, küsst, dass es mir den Atem raubt, und kannst wahnsinnig lecker kochen. Der Sex war auch nicht ohne …«
»Nicht ohne?« Noah sah mich gespielt schockiert an, was mich zum Lachen brachte.
»… und jetzt machst du mir auch noch Frühstück? Wo warst du mein bisheriges Leben?«
»Nicht ohne?«, wiederholte er und kam auf mich zu. Dann legte er die Arme um meine Taille und ließ seine Finger unter mein T-Shirt wandern. »Dann müssen wir es wohl wiederholen, und ich muss mich noch mehr ins Zeug legen …« Zärtlich küsste er mich auf meine Mundwinkel und knabberte an meiner Unterlippe.

Kapitel 10 – Noah:

Ein leises »Herein« verriet mir, dass Louise da war. Sie saß an ihrem Schreibtisch und war so schön. Wie konnte ich das hier alles nur aufgeben? Ich war so ein verdammter Idiot!
»Noah!« Sie sprang auf und fiel mir um den Hals. Louise küsste mich, als wäre es das letzte Mal, dass wir uns sehen würden, und ich spürte eine heiße Träne von ihr an meiner Wange. »Viel Spaß in New York«, flüsterte sie erstickt und verzog gequält den Mund zu einem Lächeln.
»Danke.«
Es war die Hölle. Wir standen hier, eng umschlungen, und hielten unser Glück in Händen. Und ich egoistischer Arsch musste alles zerstören, weil ich einem Traum hinterherrannte, der vielleicht gar keiner mehr war …
Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb musste ich nach New York gehen. Um herauszufinden, was mich dort erwartete. Nur so würde ich für mich klären können, ob es das Richtige war oder ob ich den größten Fehler meines Lebens beging.

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