Autoren · Autorenvorstellung

Autorenmonat – Daniel Möller im Interview

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1. Name, Alter ?
Daniel Möller, 34
 
2. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Für mich war Schriftsteller schon immer ein Traumberuf, er wirkte etwas Faszinierendes auf mich aus: Freiheit, Kreativität, Erschaffen, Fantasie … aber wie bei allem im Leben kommt es anders. Man lernt einen handfesten Beruf und gründet eine Familie.
Hin und wieder dachte ich schon darüber nach, doch die Hürde, Autor zu sein, schien hoch. Aber irgendwann ändern sich die Zeiten. Internetforen, Self Publishing, geht das vielleicht doch? Aber erstmal natürlich etwas schreiben! Wie aus dem Nichts fiel mir dann vor 8 Jahren die Idee zu meinem ersten Roman ein und ich schrieb einfach darauf los.
 
3. Woher kommen die Ideen für ein neues Buch?
Das ist schon interessant bei mir. In den unmöglichsten Situationen stürzen diese Ideen auf mich ein. Zum Beispiel ist mir beim Betrachten eines Aktenvernichters eine Idee für einen Verschwörungsthriller gekommen. Und mein aktuelles Projekt schreibe ich, nachdem ich einen Traum hatte, der sich irgendwie echt anfühlte …
 
4. Wie lange brauchst du für ein Buch?
Meinen ersten Roman habe ich etwa 2 Jahre mit Unterbrechungen geschrieben. Nachdem er aus beruflichen Gründen viele Jahre ruhte, habe ich mich im vergangenen Jahr zu einer Veröffentlichung durchgerungen und ihn noch etwa 3 Monate überarbeitet. An meinem aktuellen Roman werde ich insgesamt bis zur Veröffentlichung 1 Jahr gearbeitet haben, ich schätze, das wird mein Rhythmus werden.
 
5. Wo schreibst du am liebsten?
Ich habe mir zwar nach Langem wieder einen Schreibtisch gegönnt und eingerichtet, schreibe aber immer noch mit dem Laptop auf dem Schoß auf der Couch.
 
6. Wie kommst du zu deinen Covers? Hast du da immer ein Bild vor Augen und bastelst dann bis es passt oder ist das eher Zufall?
Bisher habe ich mit Stockfotos gearbeitet, die in etwa meinen Vorstellungen entsprachen. In Zukunft möchte ich die Covererstellung aber in die Hände von Designern geben, und bin gespannt, was ihnen zu meinen Ideen und dem Klappentext einfällt. Ich erachte diese Arbeit als ungemein wichtig und habe großen Respekt vor dieser Aufgabe. Manchmal muss es einfach ein Profi sein!
 
7. Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale/Tagesabläufe?
Da ich Vollzeit beruflich tätig bin (das auch noch ziemlich engagiert in Führungsposition, im Betriebsrat, uvm) und zudem Familienvater, bleibt fürs Schreiben leider nicht viel Zeit. Das erklärt wohl auch das Jahr pro Buch …
Jedenfalls versuche ich mehrmals in der Woche 1-2 Stunden voran zu kommen, manchmal schreibe ich auch Abends bis spät in die Nacht, wenn es gerade nur so fließt.
 
8. Was liest du am liebsten und liest du auch dein eigenes Buch?
Es bleibt nicht aus, dass man an die 100 Mal das eigene Buch liest. Korrektur, Überarbeitung, logische Fehlersuche. Gelegentlich schlage ich es einfach auf und lasse ein paar Seiten auf mich wirken. Am Interessantesten war es für mich, mein erstes Manuskript nach 5 Jahren wieder zu lesen. Ich dachte sehr oft „Wer zum Teufel hat das nur geschrieben?“.
 
9. Wenn du dein Leben noch einmal von vorne beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?
Ich würde definitiv, mehr oder weniger professionell, dem Schreiben einen Platz in meinem Leben einräumen. Und zwar viel viel früher. Manchmal könnte ich mich ohrfeigen, dass ich erst so spät damit angefangen habe.
 
10. Würdest du gerne in einer anderen Welt leben? Vielleicht sogar in der Welt aus deinen Büchern? (falls das Buch in einer anderen Welt spielt)
Ich habe vor einiger Zeit fast sämtliche Werke Jules Vernes verschlungen und finde diese Epoche in der er lebte und über die er schrieb faszinierend. Manchmal sehne ich mich nach der Vergangenheit, ohne diese ganze Technik, Hektik, Stress. Einfaches Leben und das Leben spüren und genießen. Ja, das 19. Jahrhundert könnte mich reizen. Oder zumindest nochmal die Achtziger. 🙂
 
11. Beschreibe dich in 3 Worten:
Kindskopf, vertrauensvoll, neugierig
 
12. Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und würdest du auch mal gerne im realen Leben kennenlernen?
Christopher aus meinem ersten Roman ist ein wenig mein Alter Ego geworden, doch ich habe ihn auch Grenzen überschreiten lassen, die ich im wahren Leben nie passieren würde. Ich bin da doch zu vorsichtig. Mit ihm würde ich mich gerne mal unterhalten, ich könnte sicher was von ihm lernen.
 
13. Dein Lebensmotto oder Lieblings Zitat?
Es ist nie zu spät, um …
Und da kann man wirklich alles einsetzen. Alles. Ohne Ausnahme. Ich jogge jetzt nach 34 Jahren zum ersten Mal in meinem Leben, konnte ich mir nie vorstellen, aber es funktioniert. 😉
 
Wer noch mehr über Daniel wissen möchte kann auch mal auf seiner Homepage oder bei ihm auf Facebook vorbeischauen. 🙂 😉
Später gehts natürlich noch mit seiner Buchvorstellung weiter.. ^^ 😀
 
Eure Hermine
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